Verein
Hilfe und Beratung
Satzung
Mitgliedschaft
Veranstaltungen
Partner
Pressespiegel

Vorteile einer Mitgliedschaft
Pressespiegel 2009
Erklärung der FUNUS Stiftung zur Verwertung des Zahngoldes Verstorbener

06.11.2009: Totensonntag am 22. November 2009

Am Sonntag vor dem 1. Advent begehen wir traditionell den Totensonntag, der auch Ewigkeitssonntag genannt wird. An diesem Tage gedenken wir den Toten, erinnern uns an die Endlichkeit unseres eigenen Lebens und spenden uns gegenseitig Trost, wenn die Angst vor dem Sterben über uns kommt.

Viele Menschen verbinden diesen Tag mit einem Friedhofsbesuch, um die Ruhestätten ihrer verstorbenen Angehörigen aufzusuchen.

Auf dem Gertraudenfriedhof in Halle (Saale) und auf dem Friedhof "Am Flamarium" in Kabelsketal OT Osmünde stehen wie in den Jahren zuvor die Türen der Feuerbestattungseinrichtungen der Gütegemeinschaft FLAMARIUM® zur Besichtigung offen.

In der großen Feierhalle des Gertraudenfriedhofes errichtet das Bestattungsinstitut PIETÄT HALLE einen Lichtaltar, auf dem Sie in Gedenken an Ihre Angehörigen eine Kerze aufstellen können.
Um 16.00 Uhr werden Luftballons mit den persönlichen Botschaften an die Verstorbenen in den abendlichen Himmel aufsteigen.
Die Erlöse des Tages kommen dem Kinderplanet - Verein zur Förderung krebskranker Kinder Halle (Saale) e.V. zugute.

Die FriedWald GmbH wird in der kleinen Feierhalle des Gertraudenfriedhofes jeweils um 11.00 und 15.00 Uhr Vorträge zum Thema "Naturbestattungen" halten.

Mitarbeiter der Bestattungsinstitute AVALON, RHEA und PIETÄT HALLE stehen in der Feierhalle des Flamarium in Osmünde für eine kompetente Beratung zu Ihrer Verfügung.
Das neue Friedhofscafé lädt bei Kaffee und Kuchen zum Verweilen ein.
Die hieraus erzielten Erlöse werden dem Förderverein zur Erhaltung der Kirche Osmünde e.V. gespendet.

Informieren Sie sich umfassend zum Thema Feuerbestattung in Mitteldeutschland!

Ihr
Mitteldeutscher Feuerbestattungsverein e.V.

Pressemitteilung:
http://www.openpr.de/news/368472.html

 

28.10.2009: Vortrag "Über den Umgang mit Aschen" von Dr. Dr. Tade Matthias Spranger am 22. Oktober im Friedhofscafé der Flamarium Saalkreis GmbH & Co. KG

Der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein e.V. hatte für den 22. Oktober 2009 zum Vortrag "Über den Umgang mit Aschen" in das neue Friedhofscafé auf dem Friedhof "Am Flamarium" in Kabelsketal OT Osmünde eingeladen, und über 40 Vertreter von Bestattungsinstituten und Feuerbestattungseinrichtungen waren gekommen.

Referent war Dr. Dr. Tade Matthias Spranger, Privatdozent an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn. Dr. Spranger befasst sich bereits seit 1994 intensiv mit dem deutschen Bestattungsrecht und hat sich seit dieser Zeit einen ausgezeichneten Ruf in dieser Fachrichtung erworben. So ist er u.a. Verfasser eines Kommentars zum Bestattungsgesetz NRW, einer Handreichung zum Bestattungsgesetz Schleswig-Holstein sowie zahlreicher Beiträge in Fachzeitschriften.

Dr. Spranger begann seinen Vortrag mit einem kurzen Überblick über die historische Entwicklung des Rechts der Feuerbestattung in Deutschland. Er stellte dabei die Bedeutung des Gesetzes über die Feuerbestattung vom 15. Mai 1934 (Reichsfeuerbestattungsgesetz) heraus, welches sich zum Teil heute noch in den Formulierungen einiger Landesgesetze wiederfindet.

Sodann ging Dr. Spranger zum eigentlichen Thema des Vortrags über und stellte die gängigen Formen der Beisetzung der Asche Verstorbener (Erd- "Natur"- und Seebestattung), aber auch neue Entwicklungen, wie etwa die Umwandlung der Asche in sog. Erinnerungsdiamanten, in ihrem rechtlichen Kontext dar. Er betonte hierbei die höchstrichterliche Feststellung, dass Artikel 1 Absatz 1 des Grundgesetzes, wonach die Würde des Menschen unantastbar ist, über den Tod hinaus und somit auch für die Asche der Verstorbenen gelte.

Dr. Spranger plädierte dafür, die Freiheitsrechte des Grundgesetzes auch auf die Asche Verstorbener anzuwenden. Er sprach sich damit eindeutig gegen den Beisetzungszwang auf Friedhöfen, welcher ohnehin nur noch in Deutschland und Österreich gelte, und für eine Liberalisierung im Umgang mit den Aschen aus.

Dr. Spranger beendete seinen Vortrag nach 120 kurzweiligen und informativen Minuten. Die Resonanz unter den Teilnehmern war äußerst positiv. Wir gehen daher davon aus, dass dieses nicht der letzte Vortrag des Dr. Spranger in unserem Hause war.

Wenn Sie sich für die Thematik "Über den Umgang mit Aschen" interessieren, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung (Kontaktformular), wir beraten Sie gern!

 

09.06.2009: Kunst aus Halle und Umgebung im Flamarium Saalkreis

Dass eine Feuerbestattungseinrichtung nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch eine kulturelle Anlage ist, zeigt einmal mehr die Flamarium Saalkreis GmbH & Co. KG mit Sitz in Kabelsketal OT Osmünde, An der Autobahn 1 F.

In diesen Tagen stellt der Landsberger Maler Achim Neubert im dortigen Friedhofscafé und in der Feierhalle Bilder mit Motiven aus Halle (Saale) und des angrenzenden Saalekreises aus. Zu sehen sind u.a. der Dom zu Halle, der Rote Turm und das Händelkarre, aber auch die Klepziger Kirche und der Petersberg.

Bei Betrachtung der ausdrucksstarken Bilder fällt sofort auf, dass der 72-jährige den Umgang mit den Farben "von der Pike auf" gelernt hat, ist er doch ein ausgebildeter Schriften- und Plakatmalermeister. Erst nach Ausscheiden aus dem 45-jährigen Berufsleben begann Achim Neubert, seine Umgebung mit geschultem Auge und sehr viel Liebe zum Detail auf die Leinwand zu bannen. Nicht nur Freunde und Kenner der Saaleregion werden an seinen Werken Freude haben.

Die Bilder von Achim Neubert sind für alle Interessierten noch bis zum 3. Juli 2009 im Flamarium Saalkreis in Kabelsketal OT Osmünde, An der Autobahn 1 F, jeweils Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 17.00 Uhr oder nach Vereinbarung (auch am Wochenende!) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Pressemitteilung:
http://www.openpr.de/news/316287/Kunst-aus-Halle-und-Umgebung-im-Flamarium-Saalkreis.htmlhttp://www.openpr.de/news/316287.html

 

14.04.2009: Die Sprache der Feuerbestattung

Die Ostfriesen-Zeitung aus Leer berichtete in ihrer Ausgabe vom 18. März 2009 über das neue Krematorium in Aurich, welches Anfang Februar 2009 den Betrieb aufgenommen hat.

In diesem Bericht heißt es u.a.: "Die Verstorbenen, die bislang im Gewerbegebiet Schirum II verbrannt wurden, stammen nach Angaben des Betreibers vor allem aus Aurich, Norden, Emden, Leer und Papenburg sowie Gemeinden zwischen diesen Städten."

Diese und ähnliche Formulierungen sind in der Berichterstattung über die Feuerbestattung im Allgemeinen und Feuerbestattungseinrichtungen im Besonderen leider keine Seltenheit. Dabei sollte jedem, der ein gewisses Pietätsempfinden für sich in Anspruch nimmt, einleuchten, dass sich die Begriffe "Verstorbener" und "verbrennen" einander ausschließen.

Dass es sich hierbei nicht lediglich um eine Überempfindlichkeit einiger weniger handelt, zeigt ein Blick in die VDI-Richtlinie 3891 - Einäscherungsanlagen. Diese vom Verein Deutscher Ingenieure erstellten Regeln stellen - ebenso wie VDI-Richtlinien in anderen Bereichen - die wichtigsten Arbeitsgrundlagen für Betreiber von Feuerbestattungseinrichtungen, aber auch für die einschlägigen Fachbehörden und sogar für den Gesetzgeber dar.
Diese besagte VDI-Richtlinie 3891 empfiehlt bereits in ihrer Einleitung, Begriffe wie "Kremation", "Verbrennung", "Kremieren" und "Verbrennen" strengstens zu vermeiden.

Wir können mit Genugtuung feststellen, dass sich diese Empfehlungen zumindest im Bereich der privaten Feuerbestattungseinrichtungen weitestgehend durchgesetzt haben. So wird sogar mehr und mehr auf den Begriff "Krematorium", welcher aufgrund des Massenmordes in den NS-Vernichtungslagern in Deutschland eindeutig negativ belegt ist, verzichtet. Vorreiter war sicherlich die Gütegemeinschaft FLAMARIUM® aus Halle (Saale) und Kabelsketal, welche den Begriff "Krematorium" bereits im Jahr 2000 verbannt hat. Nach dem Vorbild FLAMARIUM® nennen sich andere Einrichtungen nunmehr "Ignarium" (Rheinland-Pfalz) oder schlicht "Die Feuerbestattungen" (derzeit 11 Einrichtungen in Norddeutschland).

Der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein wird auch in Zukunft die Berichterstattung über das Feuerbestattungswesen beobachten und sprachliche Entgleisungen aufdecken.

Es sei zum Abschluss noch darauf hingewiesen, dass sich nach unserer Meinung auch die Begriffe "Feuerbestattung" und "Gewerbegebiet" einander ausschließen. In diesem Bereich ist aber nach einigen obergerichtlichen Entscheidungen, welche die Errichtung von Feuerbestattungseinrichtungen in Gewerbegebieten für unzulässig erklärt haben, viel Bewegung. Wir werden auch diese Entwicklung weiter beobachten.

Pressemitteilung:
http://www.openpr.de/news/300442/Die-Sprache-der-Feuerbestattung.html

 

15. 03. 09: Pressemitteilung VEID e.V.

Was muss sich in einem jungen Menschen wie Tim K. über Jahre angestaut haben, dass er derartig explodiert? Was haben Schule, Eltern und Freunde versäumt, was ist in der Gesellschaft zu tun, um derartiges zu verhindern? Was hat sich seit der vergleichbaren Tat Robert Steinhäusers in Erfurt vor sieben Jahren geändert?
Jedes Wort wird zur Floskel, jede Floskel ist sinnlos. Bereits der Tod eines einzelnen Kindes, gleich unter welchen Umständen, ist für die Angehörigen und Freunde eine existentielle Katastrophe, die durch nichts übertroffen werden kann. Was hier in Winnenden passiert ist, schockiert die Öffentlichkeit, aber zurück bleiben die Angehörigen von 15 ermordeten Menschen. Auch Tim K. hat Eltern.

Zum jetzigen Zeitpunkt kurz nach dem furchtbaren Ereignis hilft den traumatisierten Kindern und Er-wachsenen in Winnenden vor allem, dass andere mit ihnen die Situation aushalten und sie schützen. Erst ganz langsam wird der Schock nachlassen, wird das Unfassbare als Realität wahrgenommen werden, so dass der Trauerprozess beginnen kann. Mit professioneller Hilfe, aber besonders durch das Mitgefühl der Umgebung können alle Angehörigen, Freunde und Mitschüler vorsichtig und individuell ihren Weg durch die Trauer ertasten. Das wird erschwert durch den berechtigten momentanen Aufruhr eines ganzen Landes und leider auch durch die Sensationsgier einiger Medien. Der Weg wird aber auch gestützt durch die Solidarität von ebenfalls Betroffenen und von sensiblen, "nicht betroffenen" Mitmenschen. Für diese alle beginnt emotionale Schwerstarbeit. Wenn die Medien dann schwei-gen, wenn es in den verwaisten Familien ganz still geworden ist, muss es möglich sein, immer wieder über die Kinder zu sprechen, ohne sie auf ihre "Opferrolle" zu reduzieren. Sie müssen bei ihren Namen genannt werden dürfen, und es muss allen Trauernden erlaubt sein, ihre Gefühle, ihre Ohnmacht und ihre Fragen zuzulassen. Professionelle Hilfen werden deshalb über eine lange Zeit gebraucht und angeboten werden. Aber gefordert sind nicht nur Profis. Gefordert ist jeder.

Der Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e. V. (VEID) ist ein Netzwerk, das sich seit mehr als zehn Jahren um Familien kümmert, die ein Kind (oder mehrere Kinder) verloren haben. Er geht auf die Bewegung der "Compassionate Friends", der "mitfühlenden Freunde" in den USA zurück. Durch den Bundesverband werden u. a. Selbsthilfegruppen koordiniert und Einzelbegleitungen vermittelt. Prävention, Aufklärung und Weiterbildung sind ebenfalls Schwerpunkte der Arbeit.

 
Beate Bahnert

Vorstandsmitglied und Pressesprecherin im Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V.


Kontaktadresse:
Grimmaer Straße 16
04668 Großbothen
Tel. 034384 / 72871
Fax 034384 / 71865
E-Mail: bahnert(at)ag-schreibwerk.de

Bundesverband Verwaiste Eltern in Deutschland e.V. (VEID)

1. Vorsitzende: Petra Hohn

Bundesgeschäftsstelle:
An der Verfassungslinde 2
04103 Leipzig
Tel. 0341 / 9468884
E-Mail: kontakt(at)veid.de
Internet: www.veid.de

 

24.02.09: Prospekt Feuerbestattung unter dem Schutz der Marke

12.01.09: Der Feuerbestattungsverein für Mitteldeutschland

Feuerbestattungsvereine haben in Mitteldeutschland Tradition. Der 1900 gegründete Volks=Feuerbestattungs=Verein für Halle und Umgebung gehörte mit über 30.000 Mitgliedern zu den größten seiner Art. Der Verein fördert die Bestattungskultur und sorgte dafür, dass jedes Mitglied seine würdige Feuerbestattung selbst finanzieren konnte.

Nach 1945 wurde die finanzielle Bestattungsvorsorge in der Bundesrepublik in Form des sogenannten Sterbegeldes der Gesetzlichen Krankenversicherung Bestandteil des Sozialsystems. Die Vereinstätigkeit konnte sich, wie zum Beispiel im Feuerbestattungsförderverein Halle, auf die Förderung der Kultur der Feuerbestattung konzentrieren.

Anfang des 21. Jahrhunderts delegierte der Staat die finanzielle Verantwortung für die Bestattung wieder an die Bürger zurück. Das Sterbegeld fiel weg. Über hundert Jahre konnte man sich auf den Verein oder die Sozialgemeinschaft verlassen. Jetzt hat man keinen Rückhalt mehr, der finanziell absichert, zumindest aber kulturell berät.

Diese neue Situation war Anlass dafür, dass aus dem bisher nur kulturell orientierten Förderverein der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein entstand. Er hat das erklärte Ziel, die kulturell-soziale Tradition der ursprünglichen Feuerbestattungsvereine wieder aufzunehmen.

In der Mitgliederversammlung am 10. Dezember 2008 beschloss der Verein als ersten Schritt, für seine Mitglieder die Kosten der Einäscherung in einer Feuerbestattungseinrichtung der Gütegemeinschaft FLAMARIUM® zu übernehmen.

Nach Jahrzehnten kann man in Mitteldeutschland wieder als Mitglied des Mitteldeutschen Feuerbestattungsvereins zukunftsweisende soziale und kulturelle Bestrebungen pflegen.

Der aktuelle Mitgliedsbeitrag von 12 € pro Jahr bietet allen sozialen Schichten die Möglichkeit, sich für die Kultur einer selbst bestimmten Bestattung zu entscheiden.

04.06.2020 | Aktuelle Seite: Pressespiegel /  © 2009 Mitteldeutscher Feuerbestattungsverein e.V. top ^